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DIE NAWIK-KONFERENZ

FÜR KOMMUNIZIERENDE WISSENSCHAFTLER*INNEN

Herzlich Willkommen zur WissKon21 – der NaWik-Konferenz für kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die diesjährige WissKon findet rein digital am 06. und 07. Mai 2021 jeweils vormittags statt. Hier dreht sich alles um Forschende und ihre Dialoge mit der Öffentlichkeit und Medien. Mit der WissKon bietet das NaWik jährlich eine Plattform für einen offenen und kreativen Austausch.
Donnerstag
06. Mai 2021
TAGESMODERATION
Dr. Ulrike Brandt-Bohne
TAGESMODERATION
TAGESMODERATION
**Dr. Ulrike Brandt-Bohne** ist Dozentin am NaWik und Redakteurin der Plattform Wissenschaftskommunikation.de.
TAGESMODERATION
09:30 Uhr
BEGRÜẞUNG
Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation
Beatrice Lugger ist Geschäftsführerin und Direktorin des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation, NaWik.
Klaus Tschira Stiftung
Prof. Dr. Carsten Könneker ist Geschäftsführer der Klaus Tschira Stiftung und Gründungsdirektor (2012-2015) des NaWik.
Karlsruher Institut für Technologie
Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka ist Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie, KIT, und Vizepräsident für den Forschungsbereich Energie der Helmholtz-Gemeinschaft, HGF.
© KIT, Fotograf Markus Breig
Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation
Beatrice Lugger ist Geschäftsführerin und Direktorin des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation, NaWik.
Klaus Tschira Stiftung
Prof. Dr. Carsten Könneker ist Geschäftsführer der Klaus Tschira Stiftung und Gründungsdirektor (2012-2015) des NaWik.
Karlsruher Institut für Technologie
Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka ist Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie, KIT, und Vizepräsident für den Forschungsbereich Energie der Helmholtz-Gemeinschaft, HGF.
© KIT, Fotograf Markus Breig
Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation
Beatrice Lugger ist Geschäftsführerin und Direktorin des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation, NaWik.
Klaus Tschira Stiftung
Prof. Dr. Carsten Könneker ist Geschäftsführer der Klaus Tschira Stiftung und Gründungsdirektor (2012-2015) des NaWik.
Karlsruher Institut für Technologie
Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka ist Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie, KIT, und Vizepräsident für den Forschungsbereich Energie der Helmholtz-Gemeinschaft, HGF.
© KIT, Fotograf Markus Breig
10:00 Uhr
KEYNOTE
IST CITIZEN SCIENCE WISSENSCHAFTSKOMMUNIKATION? DREI THESEN ZU EINEM KLAREN „JA, ABER…“
Dr. Susanne Hecker, Leiterin des Forschungsbereichs Gesellschaft und Natur am Museum für Naturkunde Berlin, Erste Vorsitzende des Europäischen Vereins für Bürgerwissenschaften (ECSA), Leitung von Bürger schaffen Wissen am MfN
IST CITIZEN SCIENCE WISSENSCHAFTSKOMMUNIKATION? DREI THESEN ZU EINEM KLAREN „JA, ABER…“
Wissenschaftskommunikation und Citizen Science werden mal im selben Atemzug genannt, mal werden sie getrennt voneinander betrachtet. Was denn nun? Ist Citizen Science Wissenschaftskommunikation? Und wenn ja, was heißt das denn ganz konkret für die Beteiligten? Die Keynote speist sich aus Theorie und Praxis von Citizen Science und Wisskomm.
**Dr. Susanne Hecker** ist Leiterin des Forschungsbereichs Gesellschaft und Natur am Museum für Naturkunde Berlin tätig. Sie leitet die Citizen Science Plattform „Bürger schaffen Wissen“ und ist erste Vorsitzende des Europäischen Vereins für Bürgerwissenschaften (ECSA).
© Wahluniversum/Jessica Wahl
10:50 Uhr
PAUSE
11:00 Uhr
WORKSHOPS
Anwendung von Sketchnotes im wissenschaftlichen Umfeld
Prof. Dr. Katharina Theis-Bröhl, Physikprofessorin im Fachbereich 1: Technik, Hochschule Bremerhaven
Dr. Franziska Schwarz, Geschäftsführerin SciVisTo, Potsdam
Anwendung von Sketchnotes im wissenschaftlichen Umfeld
„Sketchnotes“ sind visuelle Notizen, die Sachverhalte mit einer Mischung aus Bildern, Texten und Strukturen darstellen. Sie ermöglichen es, komplexe Sachverhalte besser zu verstehen und sich länger daran zu erinnern. Im Workshop erlernen die Teilnehmenden das visuelle Grundvokabular und die Herangehensweise wie Sketchnotes erstellt und angewandt werden.
**Prof. Dr. Katharina Theis-Bröhl** ist Physikprofessorin an der Hochschule Bremerhaven im Fachbereich 1: Technik.
**Dr. Franziska Schwarz** ist Ernährungswissenschaftlerin, die das Potential von Kommunikationsdesign für die Vermittlung ihrer Forschung entdeckt hat. Sie ist als Graphic Recorderin im wissenschaftlichen Feld tätig und ‚übersetzt‘ Wissenschaft.
Podcast – Geht ins Ohr, bleibt im Hirn
Dr. Madlen Ziege, freiberufliche Biologin, Autorin und Illustratorin
Peter Kohl, Biologe und Wissenschaftskommunikator in einem Sonderforschungsbereich
Podcast – Geht ins Ohr, bleibt im Hirn
Spätestens im Jahr 2020 erlebten Podcasts den Durchbruch vom Nischen- zum Massenmedium: über 10 Millionen Deutsche hören laut einer aktuellen Studie Podcasts. Praktische Tools erleichtern den Einstieg in die Produktion. In diesem Workshop können die Teilnehmenden die Umsetzung ihrer eigenen Podcast-Idee diskutieren. Wir verraten Tipps und Tricks und trainieren zusammen die eigene „Sprechstimme“.
**Dr. Madlen Ziege** ist freiberufliche Biologin, Autorin und Illustratorin. In ihrem Podcast [„Die
Sendung mit der Ziege“](http://madlenziege.com/die-sendung-mit-der-ziege) spricht sie mit ihren Gästen über aktuelle Themen aus der Ökologie
und Verhaltensbiologie.
© Fräulein Fotograph
**Peter Kohl** ist Biologe und arbeitet als Wissenschaftskommunikator in einem Sonderforschungsbereich. In seinem eigenen Podcast [„Botenstoff“](http://www.botenstoff.eu) spricht er mit Biologinnen und Biologen über deren beruflichen Werdegang und Perspektiven.
© Marvin Hüttermann, nexd GbR
Ran an neue Zielgruppen
Marie Niederleithinger, Biochemikerin, Ludwig Boltzmann Institute Applied Diagnostics, Wien
Christian Humm, M.A. – Wissenschaftlicher Mitarbeiter – Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Technikzukünfte, Department Wissenschaftskommunikation
Ran an neue Zielgruppen
Älter, weiß, gebildet und gutverdienend – das ist (bislang) ein typisches Publikum von Wissenschaftskommunikations-Events. Das gilt es zu durchbrechen! Marie Niederleithinger gründete eine Teestunde, um sich mit Senior*innen zu Forschung auszutauschen. Christian Humm entwickelte mit Berufsschüler*innen, jungen Muslim*innen sowie den Bewohner*innen eines marginalisierten Berliner Kiezes neue Ansätze.
Mit wem habt Ihr noch nie über Wissenschaft gesprochen? Wir wollen mit Euch Formate für den Dialog mit neuen Zielgruppen modellieren.
**Marie Niederleithinger** forscht als Biochemikerin aktuell in Wien zu Prostatakrebs – sowohl auf molekularer Ebene als auch gemeinsam mit Patienten und Angehörigen im Projekt “Patient Involvement in Oncology” (PATIO).
**Christian Humm** hat Medien- und Politikwissenschaft an der Universität Trier und der Lancaster University (UK) studiert. Aktuell ist er Doktorand am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und ist beteiligt am Forschungsprojekt „Wissenschaft für alle“.
© Nikola Haubner
One size doesn‘t fit all – Wissenschaftskommunikation und Public Engagement
Dr. Alina Loth, Dr. Alexandra Moormann, Silke Voigt-Heucke, Dr. Wiebke Rössig & Dr. Maike Weißpflug
One size doesn‘t fit all – Wissenschaftskommunikation und Public Engagement
Teilnehmer*innen können in diesem Workshop für sie passende Formate im Bereich Public Engagement identifizieren und potenziell eigene Projekte entwickeln. Im ersten Teil werden wir gemeinsam interaktiv erste Kernfragen beantworten. Im zweiten Teil wollen wir einen ersten Sprung in Richtung Praxis wagen. Ansätze wie Kommunikation, Partizipation, Citizen Science, Open Science oder Bildungsinitiativen können erprobt werden und dienen als Inspiration für eigene Projekte.
Die Vielfalt der Engagement-Angebote des Museums für Naturkunde Berlin wird vorgestellt durch (v.l.n.r.): Dr. Alina Loth – Public Engagement ( (1) © privat), Dr. Alexandra Moormann – Bildungsabteilung ((2) © privat), Dr. Wiebke Rössig – Partizipation und Dialog ((3) © Hwa Ja), Dr. Maike Weißpflug – Wissenschaftscampus ((4) © privat) & Silke Voigt-Heucke – Forschungsfall Nachtigall.
12:00 Uhr
PAUSE
PAUSE
In dieser Pause wird es die Möglichkeit geben, sich mit anderen Teilnehmenden auf verschiedenen Pausenhöfen auszutauschen.
12:15 Uhr
WORKSHOPS
Going local: Pint of Science in meiner Stadt
Dr. Nina Diakopoulos, Postdoc, Technischen Universität München
Arno Fricke, Biotechnologe und Team-Lehrkraft an der Ruth-Weiss-Realschule, Aschaffenburg
Dr. Lisa Recnik, Postdoc, Ludwig Boltzmann Institute Applied Diagnostics, Wien
Going local: Pint of Science in meiner Stadt
Um ein internationales Festival wie Pint of Science lokal zu starten, braucht man theoretisch nicht viel: Motivierte Wissenschaftler*innen, Pubs und fleißige Freiwillige. Klingt einfach. Doch wie schafft man es, dass es in Kenia ähnlich abläuft wie in Irland oder Argentinien? Wie überwindet man Schwierigkeiten bei wechselnden Organisationsteams? Wie klappt die Kommunikation und der Erfahrungstransfer? Und wie viel Budget ist vorhanden?
In diesem Workshop teilen Organisator*innen von Pint of Science ihre Erfahrungen und geben Tipps für eine erfolgreiche und kreative Umsetzung.
**Dr. Nina Diakopoulos**, Biologin an der Technischen Universität in München, hat die Bedeutung insbesondere der kreativen Kommunikation für sich entdeckt. Seitdem steht sie passioniert hinter Pint of Science, ist lokale München-Koordinatorin und setzt sich national für Fundraising und Publicity ein.

**Arno Fricke** hat die letzten Jahre am University College in Cork, Irland, in der mikrobiellen Biotechnologie geforscht und entdeckte dabei die Liebe zur facettenreichen Wissenschaftskommunikation. So belebte er dort das Pint of Science Festival in Cork wieder. Heute gibt er seine Begeisterung für Wissenschaft an deutsche Schüler*innen weiter.

**Dr. Lisa Recnik** ist Chemikerin und hat während Auslandsaufenthalten in England und Frankreich durch Pint of Science ihre Liebe zur Wissenschaftskommunikation entdeckt. Bei ihrer Rückkehr nach Österreich hat sie beschlossen, das Festival einfach mitzunehmen und Pint of Science Austria zu gründen.
Lasst uns mal über uns sprechen!
Kira Herff, B.Sc.Physik und Philosophie, Georg-August-Universität Göttingen
Jonathan Wiskandt, Doktorand, Universität Stockholm
Lasst uns mal über uns sprechen!
Arbeitslast, Überstunden, Publikationsdruck, Fehlerkultur – das Wissenschaftssystem in Deutschland krankt an verschiedensten Stellen. Wie können wir darüber besser kommunizieren und Veränderungen anregen? Wir wollen mit Euch Ideen für eine Kommunikationsstrategie erarbeiten, um einen Wandel im Wissenschaftsalltag zu fördern, und darüber in themenspezifischen Gruppen diskutieren. Wir gehören zu einem kleinen Team „Respect Science“ von Nachwuchswissenschaftler*innen, die sich diesen Themen verschrieben haben.
**Kira Herff** hat einen Bachelor in Physik und Philosophie von der Georg-August-Universität Göttingen. Ihre Bachelor Arbeit schrieb sie bei Viola Prieseman am MPI für Dynamik und Selbstorganisation.
© Felix Heller
**Jonathan Wiskandt** hat einen Master in Climate Physics von der CAU Kiel und dem GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel und promoviert derzeit an der Universität Stockholm zum Thema Eis-Ozean-Interaktion.
Meine Forschung auf Instagram? Wie das geht – Ein Einstieg
Stina Börchers, Doktorandin, Universität Göteborg, Schweden
Meine Forschung auf Instagram? Wie das geht – Ein Einstieg
Instagram bietet mit seinen verschiedenen Medien und vielfältigen Nutzer*innen die perfekte Grundlage für Forschende, die mit der Öffentlichkeit in den Dialog treten und ihre Sichtbarkeit erhöhen möchten. In diesem Workshop legen wir gemeinsam den Grundstein für einen eigenen Wissenschaftskanal auf Instagram. Dafür werden wir Best-Practice-Kanäle analysieren und erlernen, wie Content in Bildern ausgedrückt und Reichweite aufgebaut werden kann. Damit erhalten die Teilnehmenden eine Toolbox, auf welche sie in Zukunft zurückgreifen können.
**Stina Börchers** promoviert an der Universität Göteborg in Schweden und betreibt seit 2016 Wissenschaftskommunikation in den sozialen Medien. Auf ihrer Hauptplattform Instagram teilt sie als @stina.biologista eine Mischung aus wissenschaftlichen Themen und Alltag, sowie Tipps für das Studium.
Wissenschaft in Escape Rooms
Dr. Sascha Vogel, Geschäftsführer science birds
Wissenschaft in Escape Rooms
Wie schafft man es, dass sich Leute, die mit Wissenschaft nichts am Hut haben, mit Wissenschaft beschäftigen? Ganz klar, man sperrt sie ein und lässt sie erst wieder raus, bis sie es gelernt haben. Dieses didaktische Mittel ist über Jahre erprobt und findet den Höhepunkt nun in Escape Rooms.
Nach einem Impuls designen wir Prototypen und überlegen, wie man wissenschaftliche Inhalte transportieren kann.
**Dr. Sascha Vogel** ist theoretischer Physiker, der über viele (lustige) Umwege in der Wissenschaftskommunikation gelandet ist. Hier fühlt er sich wohl und hat die science birds gegründet. Er sucht nach Wegen, wie man Wissenschaft mal anders präsentieren kann.
13:15 Uhr
ABSCHLUSS
19:00 Uhr
SCIENCE PUB QUIZ
Moderation: Lisa Ringena & Dennis Schulz
SCIENCE PUB QUIZ
Das Science Pub Quiz am 06. Mai 2021 moderieren ab 19:00 Uhr Dennis Schulz und Lisa Ringena. Dort knobelt man nicht nur mit anderen über Fragen aus allen Bereichen der Wissenschaft – zusätzlich wird für jede Episode ein/e Wissenschaftler*in eingeladen, ein paar Fragen beizusteuern und in einem kurzen Interview Rede und Antwort zu stehen.

Im Anschluss an das Science Pub Quiz wird es die Möglichkeit geben, sich weiter auszutauschen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
**Dennis Schulz** ist Doktorand der Tieftemperaturphysik an der Universität Heidelberg, Science Slammer, Moderator, Autor bei Rowohlt sowie Mitgründer des Kollektivs für analoge Photographie Kalamari Klub und des Heidelberger Science Pub Quiz.
© Michael Reinhardt
**Lisa Ringena** ist Atomphysikerin an der Uni Heidelberg, aktive Wissenschaftskommunikatorin und Mitgründerin sowie Moderatorin des Science Pub Quiz Heidelberg.
© Maximilian Schmidt
Freitag
07. Mai 2021
TAGESMODERATION
Dr. Ulrike Brandt-Bohne
TAGESMODERATION
**Dr. Ulrike Brandt-Bohne** ist Dozentin am NaWik und Redakteurin der Plattform Wissenschaftskommunikation.de.
TAGESMODERATION
09:30 Uhr
BEGRÜẞUNG
BEGRÜßUNG
**Dr. Ulrike Brandt-Bohne** ist Dozentin am NaWik und Redakteurin der Plattform Wissenschaftskommunikation.de.
09:35 Uhr
KEYNOTE
GEFÜHLTE WAHRHEITEN: WOHER VERSCHWÖRUNGSMYTHEN KOMMEN UND WIE WIR MIT IHNEN UMGEHEN KÖNNEN
Dr. Michael Blume, Beauftragter gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg
GEFÜHLTE WAHRHEITEN: WOHER VERSCHWÖRUNGSMYTHEN KOMMEN UND WIE WIR MIT IHNEN UMGEHEN KÖNNEN
In Zeiten der Corona-Pandemie erleben wir globale und persönliche Verunsicherungen. Menschen suchen Schuldige für ihre eigenen Krisen und die Krise der Welt. Immer wieder werden „die da oben“, Journalist:innen, Forschende oder sogar generell Frauen beschuldigt, sich gegen andere Menschen verschworen zu haben. Am Ende dieser Verschwörungsspirale findet sich häufig das jahrhundertealte Feindbild einer vermeintlichen jüdischen Weltverschwörung. Dr. Michael Blume stellt vor, wie es sein kann, dass Menschen aus der Mitte der Gesellschaft plötzlich Antworten in antisemitischen Verschwörungsmythen suchen. Er skizziert Möglichkeiten im Umgang mit Menschen, die sich in der Welt von Verschwörungsmythen radikalisieren. Welche Ansprache braucht es? Sind rationale Argumente gefragt oder müssen wir uns auch der Emotionalität der Menschen stellen?
**Dr. Michael Blume** ist Beauftragter gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg.
© die arge lola 2019
10:25 Uhr
FORSCHUNG AM NAWIK
Dr. Philipp Niemann, wissenschaftlicher Leiter des NaWik und promovierter Medienwissenschaftler
Dr. Ulrike Brandt-Bohne, Dozentin am NaWik – u.a. für Präsentationsseminare – und Redakteurin der Plattform Wissenschaftskommunikation.de.
FORSCHUNG AM NAWIK
Im Forschungsprojekt „Science In Presentations“ hat das NaWik zusammen mit Kolleg*innen des KIT seit Ende 2015 verschiedene Präsentationsformen untersucht, mit denen sich Wissenschaftler*innen an ein Laienpublikum wenden können. Dazu zählten Science-Slams, Ringvorlesungen und Präsentationen im Video bzw. in VR. Perspektive der empirischen Forschung war dabei konsequent die des Publikums: Was erwartet es? Wie geht es mit den Präsentationen um, und wo gibt es Kommunikationsprobleme?
**Dr. Philipp Niemann** ist wissenschaftlicher Leiter des NaWik. Der promovierte Medienwissenschaftler war als Nachwuchsgruppenleiter in der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) tätig. Sein Forschungsschwerpunkt im Bereich Wissenschaftskommunikation ist die qualitative Rezeptionsforschung.
Dr. Ulrike Brandt-Bohne, Dozentin am NaWik – u.a. für Präsentationsseminare – und Redakteurin der Plattform Wissenschaftskommunikation.de.
10:45 Uhr
PAUSE
PAUSE
In dieser Pause wird es die Möglichkeit geben, sich mit anderen Teilnehmenden auf verschiedenen Pausenhöfen auszutauschen.
11:00 Uhr
7 PROJEKTE IN 7 MINUTEN
mundART – Der linguistische Podcast als Wissenschaftskommunikationstool
Lisa Krammer, Sprachwissenschaftlerin, Österreichische Akademie der Wissenschaften & Universität Wien
mundART – Der linguistische Podcast als Wissenschaftskommunikationstool
[mundART. Die Stimme[n] der Sprache](http://www.mundartpodcast.at) – der Name des Wissenschaftspodcasts ist Programm. Die monatlichen Gesprächspartner*innen sind so unterschiedlich wie die sprachlichen Erscheinungsformen: Von Begegnungen mit einem Kardiologen, einer Technikerin im Hochbau bis hin zum ersten Live-Podcast werden individuelle Sprachrealitäten vorgestellt, mit wissenschaftlichen Inhalten verknüpft und den vielen Stimme[n] der Sprache Raum gegeben.
**Lisa Krammer** forscht und lehrt an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Wien. Seit Juni 2018 beschäftigt sie sich in ihrem Wissenschaftspodcast mundART. Die Stimme[n] der Sprache mit der Verflechtung linguistischer Themen und persönlicher Lebenswelten.
© Lisa Krammer
Auf Augenhöhe auf der Science Bench
Prof. Dr. Patrick Glauner, Professor für Künstliche Intelligenz, Technische Hochschule Deggendorf
Auf Augenhöhe auf der Science Bench
Die Science Bench ist eine extrem niedrigschwellige Möglichkeit zum direkten Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Sie findet auf dem Marktplatz statt und holt dort die wichtige Zielgruppe der „Passive Supporters“ ab. Es ist der zufällige Kontakt der zählt. Auf einer Parkbank, auf dem Terrain der „normalen“ Menschen. Drei Stunden Plauderei und Austausch über ein wissenschaftliches Thema – auf Augenhöhe. Science Bench, das sind Gespräche, die Wissen vermitteln. Wissen und Vertrauen.
**Prof. Dr. Patrick Glauner** ist seit seinem 30. Lebensjahr Professor für Künstliche Intelligenz an der TH Deggendorf. Zuvor arbeitete er unter anderem an der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) und bei der Krones AG. Er saß mit dem Thema KI auf der Science Bench am Stadtplatz in Deggendorf.
© S. Yang
#4GenderStudies
Dr. Sabina García Peter, Soziologin am Margherita von Brentano Zentrum für Geschlechterforschung, Freie Universität Berlin
#4GenderStudies
Vor dem Hintergrund des zunehmenden Drucks auf die Geschlechterforschung/Gender Studies entstand 2017 aus der deutschsprachigen Community heraus die Idee einer konzertierten Aktion, die zu einer innovativen und zukunftsorientierten Strategie der Wissenschaftskommunikation gewendet werden kann. Der Wissenschaftstag #4GenderStudies, der seitdem jedes Jahr am 18. Dezember begangen wird, zielt darauf ab, die Vielfalt der Forschung im Feld sichtbar zu machen, ihre gesellschaftliche Relevanz aufzuzeigen und für die Freiheit von kritischer Wissenschaft und Lehre einzutreten.
**Dr. Sabina García Peter** ist promovierte Soziologin und arbeitet seit 2016 am Margherita von Brentano Zentrum für Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeit konzentriert sich in den Bereichen Wissenschaftskommunikations, Digitalisierung und Förderung von Wissenschaftler*innen.
© Christian Demarco
#PoWi_Manu – Politikwissenschaft und Forschung auf Instagram
Manuel Neumann, Politikwissenschaftler, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung & Universität Mannheim
#PoWi_Manu – Politikwissenschaft und Forschung auf Instagram
Politikwissenschaft befasst sich zwar mit gesamtgesellschaftlichen Themen. Es finden paradoxerweise jedoch nur sehr wenige Menschen einen Zugang dazu. Um dies zu ändern, gründete Manuel Neumann Anfang 2020 seinen Instagram Account „PoWi_Manu“. In Beiträgen und Stories behandelt er Themen wie das Wahlrecht ab 16 oder Effekte verschiedener Wahlsysteme und bietet seinen Follower*innen einen Einblick in die Sozialwissenschaften, ihre Methoden, und seinen Weg zum PhD.
**Manuel Neumann** ist Politikwissenschaftler am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) und am Lehrstuhl für Politische Soziologie an der Uni Mannheim. Sein Forschungsinteresse gilt der politischen Kommunikation.
© Kathrin Keller
Kommunikative Lehre
Dr. Christine Michel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Forschungsgruppe frühkindliche Entwicklung und Kultur, Universität Leipzig
Kommunikative Lehre
Kommunikation kann sehr gut in bestehende Lehre integriert werden. Dies zeigt das Projekt Wissenschaftskommunikation innerhalb eines Seminars zum Thema Projektmanagement. Im Seminar erhielten Studierende Tipps von Expert*innen zu Blogs, Podcasts und Instagram. Schließlich erstellten sie semesterbegleitend selbstständig einen potenziellen Podcast „University made me do this“, drehten TikTok-Videos und skizzierten Instagram Posts zu wissenschaftlichen Themen.
**Dr. Christine Michel** studierte Psychologie in Heidelberg und wurde 2016 dort promoviert. Derzeit forscht und lehrt sie zum Thema frühkindliche Entwicklung an der Uni Leipzig. Neben dem Schaffen von neuem Wissen begeistert sie das Vermitteln von Forschungserkenntnissen an die Öffentlichkeit.
© MPI CBS
SpottingScience – Naturwissenschaften im Alltag entdecken und sichtbar machen
Ass.-Prof. Dr. Philipp Spitzer, Assistenzprofessor für Didaktik der Chemie, Karl-Franzens-Universität Graz
SpottingScience – Naturwissenschaften im Alltag entdecken und sichtbar machen
Haben Sie beim Kaffee schon einmal über Chemie nachgedacht? Viele spannende naturwissenschaftliche Phänomene nehmen wir in unserem Alltag überhaupt nicht wahr. Hier möchte SpottingScience Anlässe und Möglichkeiten schaffen, um diese naturwissenschaftlichen Prozesse zu entdecken und zu verstehen. Mit Hilfe von QR-Codes und ScienceSpots an Stationen auf dem Wiener Campus, Bierdeckeln im Gasthaus oder Brottüten werden interessierte Laien auf interessante Phänomene aufmerksam gemacht.
**Dr. Philipp Spitzer** ist Assistenzprofessor für Didaktik der Chemie an der Karl-Franzens-Universität Graz. Mit seinem Projekt SpottingScience möchte er mit Lehramtsstudierenden der Chemie naturwissenschaftliche Phänomene im Alltag aufzeigen und erklären.
© Foto Preim, Aachen
@dieWissenschaftlerin
Amelie Reigl, Doktorandin, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
@dieWissenschaftlerin
Wissenschaft sollte Mainstream sein! Gerade im Jahr 2021 ist es wichtig, Klarheit und Transparenz in der Wissenschaft auch in sozialen Medien zu schaffen. Auf TikTok gelingt dies mit kurzen Videos und Infotainment. Mit ihrem Kanal @dieWissenschaftlerin gibt Amelie Reigl täglich Einblicke in ihren Alltag als Wissenschaftlerin und möchte damit mit dem angestaubten Stereotyp des alten Wissenschaftlers brechen. Denn hinter @dieWissenschaftlerin steckt eine junge Frau mit vielen Hobbies und Interessen, auch fernab der Naturwissenschaften. Zudem möchte sie mit einfachen und verständlichen Erklärvideos zu aktuellen Forschungsthemen und -nachrichten Wissenschaft auch Außenstehenden nahebringen.
**Amelie Reigl** ist Biologin und promoviert an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zum Thema „Wundheilung der Haut“. Als „dieWissenschaftlerin“ bringt die 26-Jährige mehr Wissenschaft auf soziale Plattformen wie TikTok und Instagram.
12:50 Uhr
VERABSCHIEDUNG